Wer die beiden bisherigen Teile noch nicht kennt, findet diese hier
Teil 1: viewtopic.php?f=29&t=9078
Teil 2: viewtopic.php?f=29&t=9199
Nachdem unser Rückflug ja, wie bereits in den beiden ersten Teilen erwähnt, vom Streik bei Air Namibia beeinflusst war, kamen wir mit etwas Verspätung wieder in Johannesburg an. Unsere Parkposition durften wir direkt neben dieser Boeing 767 der Air Zimbabwe einnehmen.

Trotz der Verspätung, bleib uns genügend Zeit unseren Mietwagen zu übernehmen und pünktlich zu unserem geplanten Termin bei Skyclass Aviation auf der anderen Seite des O.R. Tambo Intl. Airports zu sein. Skyclass betreibt für die South African Historical Flight eine DC-3 und zwei DC-6.


Das Cockpit der DC-6

Die Kabine ist nicht mehr original bestuhlt, sondern mit ehemaligen Business Class Sitzen aus der South African 747

Die DC-3 stand im Hangar, konnte aber von uns auch besichtigt werden.


Auch hier war ein Blick in die Kabine und ins Cockpit möglich


Da sich in diesem Bereich auch noch andere Wartungsbetriebe befinden, ließ sich dort auch noch das eine oder andere Flugzeug ablichten, so wie diese beiden 737-200

Auch die 737-200 von Inter Air ist hier abgestellt, wenn sie nicht grade in der Luft ist

Ein kleiner Scrap-Yard findet sich dort ebenfalls auf dem Gelände. Dort steht beispielsweise eine 727 aus Djibouti.

Weiter ging es dann zu Safair. Auch dort findet sich die eine oder andere Maschine, die die beste Zeit ihres Flugzeuglebens hinter sich hat. So wie diese DC-9 der Toumai Air Tchad.

oder auch diese DC-10. Deren ursprünglicher Besitzer war, wie unschwer zu erkennen ist, einst die britische MyTravel war und inzwischen hier gelandet ist

Am folgenden Tag ging es dann nach Lanseria. Der Flughafen liegt etwas ausserhalb von Johannesburg und ist einer der wenigen privat betriebenen Flugplätze in Südafrika. Dort sind sehr viele Wartungsbetriebe und General Aviation Airlines heimisch. Für ein paar Euros kann man sich dort eine Tour buchen und mit einem Guide den Flughafen erkunden. Fotografieren ist dort im Normalfall dann kein Problem. Der Guide beschafft einem immer die notwendigen Genehmigungen. In unserem Fall war dies Walter.

Zunächst einmal ein Blick auf das Hauptvorfeld. Hier werden die Linienflüge von Kulula und Mango abgefertigt. Zusätzlich stehen hier auch einige größere Business Jets, wie die 757, welche für Lady Gaga unterwegs war.

Ebenso war hier auch Angola Air Service mit einer Do328 vor Ort

Zwischen den Hangars findet man dann allerlei exotische Business Jets aus den verschiedensten afrikanischen Ländern
aus Madagaskar ...

aus Zambia ...

aus Angola ...

aus dem Kongo ...

von den Sychellen ...

aus Nigeria ...

Aber auch größere Maschinen, die zur Wartung hier sind, wie dieser Embraer 120 der air26 aus Angola

oder diese Grand Caravan aus Kenia

Diexim Expresso, ebenfalls aus Angola lässt hier auch warten, hier einer der beiden Embraer 120

oder auch der Embraer 145, welcher sich im neuen Farbkleid präsentiert

Zwischendurch findet sich auch immer mal wieder ein interessantes, kleineres Fluggerät, sowie diese Seabird

Auch militärisches Fluggerät ist hier zur Wartung, wenn auch unscheinbar, so gehört diese Casa 295 der Togo Defence Force

Durchaus erkennbarer ist dagegen diese Casa 295 aus Botswana

Zum Abschluss gibt es aus den Hangars noch eine Neugründung aus Equatorial Guinea, ein BAe 146 der Air Annobon

Ausserhalb der Hangars fanden sich dann noch viele weitere interessante Maschinen, wie diese beiden Ambulanzjets, sozusagen, das südafrikanische DRF

oder auch dieser Jetstar

Auch Lanseria verfügt über einige Abstellflächen und ein Scrap-Yard


Platzsparendes Einparken ...

Eine private 727, die aber durchaus noch im Einsatz ist

Für diese Maschinen dürfte das Ende ihres Daseins erreicht sein






Nach insegamt über fünf Stunden Fussmarsch unter afrikanischer Sonne, war unsere Tour in Lanseria beendet. Auf dem Rückweg nach Johannesburg trafen wir noch auf diesen deutsch-afrikanischen Wurststand am Wegesrand.

Am folgenden Tag ging es dann an den Rand Airport. Dieser liegt unweit des Internationalen Flughafens, und beherbert eine Reihe von klassischen Airlinern, das South Afircan Airways Museum wo unter anderem zwei 747 ausgestellt sind. Da wir das Museum bereits im Jahr 2011 besucht hatten ließen wir dieses in diesem Jahr aus. Wer sich für die Bilder interessiert, findet diese hier: viewtopic.php?f=29&t=7806
Auch am Rand Airport ist es möglich auf dem Vorfeld Aufnahmen zu machen. So kamen wir an dieser Antonov 24 aus dem Kongo vorbei

Eine DC-3 der Springbook Classic Air

und nochmal eine der Lush Aviation, die bis vor kurzem noch für Skyclass unterwegs war

Ein besonderes Highlight war dort diese frisch restaurierte Catalina, die noch hier für den zweiten Flug seit Fertigstellung vorbereitet wurde

Eine alte Bekannte ist diese Fokker 27, wenn auch nicht in dieser Bemalung. Vormals war sie bei Farnair im Einsatz, inzwischen hat sie eine kongolesiche Zulassung erhalten.

Phoebus Appollo ist ebenfalls am Rand Airport beheimatet und betreibt dort einige klassische Airliner

Auch diese Carvair, eine von nur sehr wenigen überlebenden dieses Typs, ist hier abgestellt. Offenbar soll sie aber wieder flugfähig gemacht werden.

Zum Abschluss ging es dann nochmals zum internationalen Flughafen. Dort ist South African der absolute Platzhirsch.





Ebenso fliegt hier auch Mango

und Kulula, inzwischen auch mit einer neuen Bemalung versehen

Ethiopian kommt auch täglich nach Johannesburg, mit wechselndem Fluggerät


oder auch als Frachter

Ebenfalls regelmäßig in Johannesburg anzutreffen ist Cargolux, hier mit der 747-800

und Martinair mit der MD-11

Qatar mit der 777-300

TAAG Angola kommt täglich mit der 777-200 aus Luanda

Flycongo ist der Nachfolger von Hewa Bora

Kenya Airways mit der 767

Air Botswana kommt mit Avro und mit ATR, bei den Avros ist der eine oder andere ehemals bei der Cityline im Dienst gewesen


LAM aus Mosambique ist täglich mit verschiedenen Maschinen in Johannesburg, hier beispielhaft die Dash-8

Dieser Orbest 330 war nicht etwa ein Charter-Flug, nein er wurde von Airbus für Tests nach Südafrika geschickt.

Qantas ist ebenfalls täglich in Johannesburg, hier mit der Formel1 Bemalung

Auch hier ist der Vorbesitzer noch deutlich zu erkennen

In Europa trifft man Air Austral nur mit der 777 an, in Johannesburg, mit der 737-800

Vor dem Abflug kann man auch noch recht gut aus den Gatebereichen fotografieren, hier ein Überblick über die Daystoppers und Frachter

Der South African 340 mit der Olymipa Sonderbemalung wurde für den Flug nach Washington via Dakar fertig gemacht

Diese Saudi Arabian Cargo MD-11 machte sich auf den Weg zum Start

Auch der Air France A380 und diese British 747 wurden wieder ans Gate gezogen

Und zum Schluss noch unser Swiss 340, der uns nach Zürich brachte.

Da der Rückflug komplett im Dunkeln stattfand gibt es vom Rückflug keine Bilder mehr. Wir hoffen dennoch, das Euch auch dieser dritte Teil mit einem Einblick in die afrikanische Luftfahrt gefallen hat.




