Nachdem wir den Krüger Park nach 5 Tagen leider wieder verlassen mussten, ging es zurück zum Kruger Mpumalanga Airport.

Vor dem Abflug hatten wir noch etwas Zeit um dort ein wenig zu spotten. Mitten auf einer öffentlich zugänglichen Straße steht ZS-SIN, eine 737-200, die früher für Comair, South African und Interlink Airlines unterwegs war.



TR-NRT – Embraer 120:


TN-AIF und TN-AIC - BAE 146-200, früher unterwegs für Air Congo.

Federal Air fliegt Linie mit Grand Caravan Maputo – Kruger Mpumalanga – Johannesburg:

ZS-PLP – Gippsland GA-8 Airvan

Airlink Avro aus Kapstadt:

Für uns sollte es an dem Tag ebenfalls weiter nach Kapstadt gehen, da aber die Direktflüge extrem teuer waren, nahmen wir einen Umweg über Johannesburg. Es war billiger zwei getrennte Flüge MQP-JNB und JNB-CPT zu buchen. Allerdings ist das auch ein Risiko, falls der erste Flug Verspätung hat. Auf unserem Flug kam ebenfalls ein Avro zum Einsatz:

Video vom Start:

Besetzt war die Maschine nur zu etwa 50%:

Auch auf diesem kurzen Flug gab es eine richtige Mahlzeit, allerdings kalt:

Da der Flug sehr pünktlich war, hatten wir genügend Zeit, um das Gepäck abzuholen und neu aufzugeben. Dummerweise habe ich bei der Flugbuchung des Fluges JNB – CPT meinen Vor- und Nachnamen vertauscht und war mir nicht sicher, ob das nicht zu Problemen führen kann. Im Internet liest man alles Mögliche von „interessiert kein Mensch“ bis zu „in Südafrika sind die da sehr streng“ oder „man darf max. 4 Buchstaben falsch haben“. Ich wollte im voraus keine schlafenden Hunde wecken und mich bei South African Airways erkundigen und womöglich eine Umschreibegebühr zahlen. Letztendlich muss ich sagen, dass es wirklich keinen interessiert hat, evtl. hat es noch nicht mal jemand gemerkt, obwohl die Daten zwei mal mit dem Reisepass abgeglichen wurden. Angesprochen hat mich auf den Fehler keiner.
Auf der Strecke JNB – CPT fliegen diverse Airlines, so auch die neue Velvet Sky, die derzeit sogar DC-9 einsetzt. Allerdings hat die Airline viele Verspätungen, eine Antwort welche Maschine auf JNB – CPT fliegt, haben wir auch nie erhalten.
Daher haben wir South African gewählt, welche die Strecke auch mit A340 bedienen. Auf unserem Flug kam eine 737-800 zum Einsatz.


Die Flugzeit nach Kapstadt beträgt 2 Stunden, auch auf diesem Flug gab es wieder reichlich Verpflegung, man hatte sogar die Auswahl zwischen zwei Gerichten:


Landeanflug auf Kapstadt:

Mit Tafelberg:

Natürlich durften wir neben der Lufthansa aus Frankfurt parken

Gewohnt haben wir im Hotel Protea Fire & Ice, dieses Hotel ist sehr zu empfehlen. Es gab ein Special für ein Loft, welches für die 3 Nächte genauso teuer war wie ein normales Doppelzimmer. Insgesamt hatten wir 2 Schlafzimmer und 2 Bäder zur Verfügung – verteilt über 2 Stockwerke:




Am nächsten Tag stand erstmal ein Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung auf dem Programm, leider spielte das Wetter nicht so ganz mit:

Strandhütten in St. James:

Simon´s Town:

Bevor man das Kap erreicht, kommt man am Boulder´s Beach vorbei, wo eine Pinguin Kolonie beheimatet ist:






Eingang zum Nationalpark:






Jeder will sich natürlich an dem berühmten Schild fotografieren lassen:


In den Felsen wohnen zahlreiche Klippschliefer:



Zurück im Hotel fanden wir in der Tiefgarage diesen Porsche vor – ein Auto mit Stuttgarter Kennzeichen am anderen Ende der Welt?

Wie wir später herausfanden, war eine Delegation von Porsche unten, da ab Kapstadt diverse exklusive Reisen für Porsche Kunden stattfinden, wo der neue Porsche 911 getestet werden kann. Anfang November wurden ja die Autos von STR nach CPT geflogen.
Weiter geht es mit ein paar Bildern von Kapstadt.
Das berühmte Bo Kaap Viertel:



Water Front:




Nobel Square:


An der Waterfront gibt es einen Heliport, von wo aus man Rundflüge über Kapstadt buchen kann.

Dort ist auch dieser UH-1 stationiert:

Mit diesem kann man auch Combat flights buchen, sicher ein spannendes Erlebnis – mir war das dann doch ein bisschen zu extrem.
Wer sich dafür interessiert, hier ein Video bei Youtube:
Der Tafelberg – leider konnten wir nicht hoch, da die Gondel wegen Sturm nicht gefahren ist:

Blick über Kapstadt:


Alt vs. Neu:

Das soll dann auch genug mit Sightseeing gewesen sein – wir wollten dann an den Airport, denn die TAAG Angola 737-700 wurde erwartet.
Cargo Ramp:

ZS-IAD, 737-200 eine ex-Aloha Airlines

Wie man an diesem Bild im Hintergrund sehen kann, grenzen direkt an den Flughafen die bekannten Elendsviertel. Daher sollte man beim Spotten etwas vorsichtig sein, denn dort sieht es so aus:

Die bereits erwähnte TAAG Angola 737-700:

Velvet Sky mit 737 und DC-9:


Kulula, Mango und 1Time fliegen alle auf denselben Strecken, scheinbar lohnt es sich trotz Konkurrenz.




Bizzis gab es auch:


CPT hat auch zahlreiche Langstreckenverbindungen, viele Airlines verlängern die Johannesburg Route nach Kapstadt, teilweise wird CPT aber auch direkt angeflogen.





Nach 3 Tagen ging es dann wieder zurück nach Johannesburg. Für den Rückflug nach JNB haben wir diesmal die Billigfluggesellschaft 1Time gebucht, welche hauptsächlich mit MD-80 fliegt. Fliegen in Südafrika ist wirklich sehr günstig, für den Hinflug mit SA haben wir 100 EUR p.P. gezahlt und für den Rückflug mit 1Time 65 EUR, alles inklusive Gepäck.

ZS-TRI war unsere Maschine:

Video vom Start:

Kabine:

Verpflegung an Bord war gegen Gebühr, wobei die Preise sehr günstig waren – kaum teurer als im Supermarkt. Ich glaube eine Dose Cola hat 80 Cent gekostet, bei Germanwings & co. zahlt man da ja mind. 2,50 EUR
Video von der Landung in JNB:
Trotz einer Position an der Fluggastbrücke, durfte man hinten aussteigen. Diese Gelegenheit muss natürlich genutzt werden.


Das soll es dann mal aus Kapstadt gewesen sein, einen letzten Teil wird es demnächst noch geben, ich hoffe der Bericht hat Euch gefallen.




