ich weiß, es ist schon ein wenig her – aber getreu dem Motto lieber spät als Nie möcht ich Euch noch hier einen kleinen Eindruck der diesjährigen MAKS 2011 in Moskau Zhukovsky/Ramenskoye geben.
In der Zeit vom 15.08. - 26.08.2011 zog es mich zusammen mit einem Stuttgarter Spotterkollegen auf Grund der stattfindenden Moscow Air Show und natürlich um die dort gewonnenen Freunde wieder zu besuchen erneut ins schöne Russland.
Die MAKS findet alle 2 Jahre auf dem Gelände des Flughafen Moskau Zhukovsky-Ramenskoye statt.
Leider hat man vom Ausstellungsgelände selbst für die Airshow starkes Gegenlicht.
Daher sind wir unter der Woche während der Fachbesuchertage 2 mal außerhalb des Gelände in Nähe des Controlltowers gegangen und nur am Wochenende dann auf das Gelände selbst, um dort noch das Static Display anzuschauen und abzufotografieren.
Anfangen möchte ich daher mit ein paar Bildern der Show selbst. Diese ist stehts recht militärlastig, aber auch ein paar Zivile Flugzeughersteller stellen das Können ihrer neuen Flugzeuge vor.
Den Anfang des Displays machte diese Mig-35 der russischen Streitkräfte, welche mit viel sound ihr Können demonstrierte.


Auch die Vereinigsen Staaten von Amerika zeigten, was sie zu bieten hatten und folgen ein beeindruckendes Display mit einer F-15 Eagle.

Eine französische Rafale in sehr attraktiver Lackierung war auch Gast der diesjährigen MAKS.

Zurück zu den Flugzeugen russischer Produktion: Der Flugzeughersteller Sokhoi war mit Militärischem sowie zivilen Flugzeugen vor Ort. Den Anfang macht eines der Highlights der diesjährigen MAKS: die Sukhoi T-50.



Gefolgt von der Su-35 Falker



welche anschließend von russlands neuem Hoffnungsträger, dem Sukhoi Super Jet abgelöst wurde.



Unter den russischen Planespottern ist dieses Flugzeug jedoch weniger beliebt, wesehalb es dort den Spitzname „Sukhoi SuperShit“ trägt
Antonov aus der Ukraine stelte ihre neue An-158 vor. Dies ist eine Weiterentwicklung der bereits im Linienverkehr fliegenden An-148. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der um 2,50m verlängerten Kabine und den Wingtips, welche stark in die von Airbus erinnern.



Eher noch unbekannt ist Rysachok aus Samara. Das Flugzeug soll in Zukunft neuen Piloten als Flugtrainer zur Verfügung stehen sowie auch als VIP Maschine bestelltbar sein.


Und dann kam auch schon das große Highlight für die russischen Planespotter: der Airbus A380 in seiner aktuellen „Love at first Flight“-Lackierung.


Anschließend standen die Tragflüger auf dem Plan.







Auch die russische Polizei kam mit einer Mi-8 vorbei. Hierbei sei angemerkt, das die Polizei vergangenes Jahr eine große „Image-Verbesserungsaktion“ vollzogen hat, da diese in Russland einen schlechten Ruf hat. Um zu zeigen, das man jetzt „anders und besser“ ist, hat man sich auch direkt umbenannt – von Milizia zu Polizia. Dafür wurde einfach die beiden vorderen Buchstaben „überklebt“ und fertig war das Werk.

Sie darf auch auf keine russischen Airshow fehlen: die Beriev Be-200. Wie gewohnt zeigt sie Ihre Wasserabwurffähigkeiten in Form der russischen Flagge. Leider hatte scheints der Tank mit dem rotem Wasser etwas Probleme?

Zum Abschluss der Airshow zeigen dann die Russian Knights mit ihren L-39 ihr können.


Am Wochenende ging es dann, wie bereits angekündigt, zum Static Display. Wärened es Anfangs noch recht stark geregnet hat, hat sich gegen Später sogar Teils die Sonne gezeigt. Aber auch trotz Regen, war die MAKS während den Besuchertagen SEHR voll.


Diese Tupolev TU-154 des Gromov Flight Research Institute dient als „fliegender Flugsimulator“ und war wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung der Tu-204.
Sie ist vergleichbar mit der VFW-Fokker 614 des DLR und kann die Flugeigenschaften anderer Flugzeuge simulieren.

Nach einer kurzen Frage war diese auch von Innen zu besichtigen.




Während auf der rechten Seite die Instrumente noch original von der Tu-154 sind, wurde links bereits das Cockpit der Tu204 getestet. Da man sich noch nicht sicher war, welche Art von Steuerungs-Horn man in dieser verbaut, wurde einfach mal sämtliche Möglichkeiten eingebaut und getestet.
Und hier sieht man nun das Ergebniss bzw genauer gesagt bereits die Weiterentwicklung davon: die Tupolev Tu204SM.




Nun noch ein paar allgemeine Impressionen des Static Displays.






Tupolev Tu-95 "Bear"

Antonov An-140


Boeing B-52 Stratofortress


Mil Mi-2

Und auch eine deutsche Beechcraft B300 King Air mischte Sich unter die Exponate
Und zum Abschluss noch ein Bild der Boeing 787. Diese hat sich leider während der Fachbesuchertage nicht bewegt und ist dann pünktlich am frühen Morgen vor dem öffentlichen Tagen zurück in Richtung USA gestartet. Daher war leider nur ein Notschuss mit viel Brennweite möglich.

Ich hoffe, ich konnte Euch hiermit ein wenig einen Eindruck über die MAKS 2011 verschaffen. Soweit Fragen dazu offen sind, stehen ich hierfür wie gewohnt gerne für Rede und Antwort bereit.




