Under African Skies 2008 (VII) - My Final Trip around SA

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Tiha
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Under African Skies 2008 (VII) - My Final Trip around SA

Beitragvon Tiha » 13. Mai 2010 17:31

Under African Skies 2008 (VII) - My Final Trip around South Africa

Um nun endlich die letzte Etappe der Reihe „Under African Skies 2008“ unter Dach und Fach zu bringen möchte ich diesmal wiederholt auf die eigentlich gewohnten Konstanten meiner Tripreports verzichten und diesen Bericht etwas ausführlicher gestalten. Eigentlich bin ich kein Freund von ewig langen Tripreports mit wahnsinnig vielen Bilder, da ich der Meinung bin, das dies den Leser am Monitor eher ermüdet und am Ende die Bilder leider nur noch durchgescrollt werden und der Text dazu selbst gar nicht mehr gelesen wird. So zumindest meine persönlichen Erfahrungen bei mir.

Nicht desto trotz soll dieser Bericht der finale Tripreport aus Südafrika sein, bei dem ich hoffe, niemandem zu viel Inhalt zu zumuten. Der Grund, warum ich diesen Bericht im Ganzen einstellen möchte ist, dass alles unter dem Eindruck meiner abschließenden Reise durch Südafrika steht und diese Reise somit den Schlussstrich unter mein Kapitel „Südafrika“ stellt.

Nun denn, los geht’s wie immer in der Metropole Johannesburg.
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Nachdem sich der Businessdistrikt im Zuge der Kriminalität vom Herzen Johannesburgs in die Vororte verlagert hat, sind dort riesige Malls entstanden. Hier der Nelson Mandela Square in Sandton, dem Viertel für Business und Finanzen.:
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Danach nochmals (wie im Tripreport II) ein kleiner Abstecher nach Soweto, unter anderem auch wieder zum Hector Peterson Memorial, wo von den Souvenirhändlern alle Arten afrikanischer Nippes angeboten wird.:
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Überall in Soweto sieht man die Straßenhändler, die vor allem unter der einheimischen Bevölkerung auf ein paar Einnahmen warten.:
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„Ready for 2010?“ Mittlerweile dürften die Shacks wohl nicht mehr vor dem Orlando-Stadion stehen, dass als Trainingsgelände für die Weltmeisterschaft genutzt wird.:
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Unseren ersten Stop machen wir im “SOUTH AFRICAN NATIONAL MUSEUM OF MILITARY HISTORY”, dem Einzigen seiner Art in Südafrika. Dort gibt es neben dutzenden von Haubitzen und gepanzerten Militärfahrzeugen auch ein paar Flugzeuge zu sehen. Insgesamt ein netter Spaziergang durch die südafrikanische Militärhistorie. (http://www.militarymuseum.co.za/)

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Atlas C.4M Kudu, heute zum Kinderspielzeug umfunktioniert:
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Eine Haubitze mir unbekannter Art, die aber durchaus furchteinflößend ist.:
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Aermacchi MB-326M Impala (1045):
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Das Prachtstück der Ausstellung - Dassault Mirage IIICZ (813) mit umfangreichem „Zubehör“, …:
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… sowie eine Blackburn Buccaneer S.2B (422).:
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Leider währten auch großdeutsche Fantasien während des II. Weltkriegs in Südafrika. Ein paar flugtechnische Überbleibsel dieser Zeit sind auch im Museum vertreten.

Laut Museum die letzte Messerschmitt Me-262B-1a/U1 Swallow (110305) weltweit, die mit ihren großen Antennen für den Nachteinsatz ausgerüstet war.:
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Diese Messerschmitt Bf-109E-3 (2rot) musste während eines Einsatzes auf einem Feld notlanden, weil der Treibstoff ausgegangen war. Im Hintergrund ist ein Originalbild des Unfalls zu sehen.:
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Und als letztes die Focke-Wulf Fw190A-6 (PN-LU) in sehr gutem Zustand.:
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Lassen wir die Museumsfliegerei hinter uns und begeben uns auf die große Reise in Richtung Kapstadt. Alles in allem hatten wir uns 14 Tage Zeit genommen, um per Auto und Flugzeug nach Kapstadt zu kommen. Geplant war, entlang der Ostküste mit dem Mietwagen über den Kruger Nationalpark nach Swaziland und weiter nach Durban gefahren. Von dort sollte es mit dem Flugzeug nach Port Elizabeth gehen. Das letzte Stück von Port Elizabeth wollten wir wieder mit dem Mietwagen bis Kapstadt zurücklegen.

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Wie schon bei unserer ersten Reise im September 2008 sollte auch diesmal das erste Ziel wieder der Kruger-Nationalpark sein. Entlang der Panorama-Route ging es mit ein paar Zwischenstopps in Richtung Osten …:
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… vorbei an komischen Häusern …:
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… direkt zu den einheimischen Souvenirhändlern, die an allen großen Touristenattraktionen auf ein paar Rand warteten.:
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Nebst gigantischer Aussicht ist es mit Sicherheit der Rede wert, dass der Blyde River Canyon nach dem Grand Canyon in den USA und dem Fish River Canyon in Namibia der drittgrößte Canyon der Welt ist.:
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Exklusive staatliche Lizenzen für den Souvenirverkauf fördern die umliegenden Dörfer …:
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… und sichern der Bevölkerung ein angemessenes Leben.:
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Gegen Abend sind wir dann am Kruger-Nationalpark angekommen, wo wir Quartier im 4-Sterne-Hotel „Protea Kruger Gate“ bezogen haben. Dieses Hotel ist gleich in der Nähe der Kruger Main Gate und hat eine ideale Lage für Fahrten durch den Nationalpark.

Aussicht von der Lodge direkt in den Nationalpark.:
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Auch das Essen war ausgezeichnet und mit viel Liebe gemacht.:
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Am nächsten Morgen war dann schon wieder Aufbruch und wir haben uns auf den Weg durch den im südafrikanischen Sommer (europ. Winter) in saftigem Grün gehüllten Park gemacht, was das Auffinden der Tiere zum Teil aber doch erheblich erschwerte …:
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… vorbei an Springboks …:
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… an Elefanten …:
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… an Flusspferden …:
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… an Zebras …:
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… und einem Warzenschwein, dass sich wahrscheinlich seinen Teil dachte, …:
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… bis wir in Komatipoort am südlichen Zipfel des Kruger-Nationalparks am Ende des Tages wieder Quartier in einem tollen Bed & Breakfast bezogen haben.
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Unsere Reise hat uns dann weiter durch Swaziland geführt, welches ich aber schon in einem früheren Tripreport ausführlich behandelt habe. Deshalb an dieser Stelle der Sprung nach Durban, der größten Stadt der Provinz KwaZulu-Natal, die nach Johannesburg die zweitgrößte Stadt Südafrikas ist. Sinn und Zweck unseres Aufenthaltes in Durban war letztendlich nur, eine größere Strecke entlang der Ostküste mit dem Flugzeug zu absolvieren, da unsere Reisezeit ja sowieso schon sehr knapp bemessen war. Die Nacht in Durban haben wir wieder in einem vorzüglichen Bed & Breakfast verbracht, dass wieder einmal alle Annehmlichkeiten und Wünsche zu bieten hatte.

Am Morgen des nächsten Tages haben wir uns dann in Richtung Durban International Airport aufgemacht. Der Flughafen liegt südlich der Stadt und dient als Tor in die Region KwaZulu-Natal und die Drakensberge. Nördlich von Durban wird bei La Mercy, etwa 30 Kilometer von der Innenstadt entfernt, ein neuer Flughafen gebaut, der King Shaka International Airport, der am 1. Mai 2010 zur Fußball-Weltmeisterschaft seinen Betrieb aufnehmen soll.

Aus einer verglasten Aussichtsterrasse habe ich dann unseren Flieger erspäht, der uns nach Port Elizabeth bringen sollte.:
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Flug:
Strecke: DUR (Durban) – PLZ (Port Elizabeth)
Datum: 16.12.2008
Airline: South African Express
Flugnummer: SA 1334
Zeit: 09.30 UTC¬¬¬+2 – 10.55¬ UTC+2
Reg.: ZS-NMI
Typ: Canadair Regional Jet CRJ-200ER / cn 7153
Auslastung: ca. 65%
Besonderheiten: -

Nein, die nette Dame hat nicht mir zugelächelt, sondern ihrem Freund, der neben mir stand und auch ein Foto gemacht hat.:
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Via Runway 06 ging es vorbei an der Großindustrie raus aufs Meer, …:
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… um dann entlang der Küste und in Sichtweite der Drakensberge nach PLZ zu fliegen.:
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„Pure Joy“ - das war’s, an was ich beim Essen gedacht habe. Na ja, ich hab’s überlebt.:
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Die „Mike-India“ von innen.:
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Im Anflug auf Port Elizabeth, PLZ.:
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Vorbei am Tower in Richtung Parkposition.:
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Ein letzter Blick in Richtung Vorfeld, wo die ZS-NMI auf ihren Rückflug vorbereitet wird.:
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Da wir der einzige Flieger waren, kam unser Gepäck relativ schnell und so haben wir uns aus dem Terminal in Richtung Mietwagenstation begeben, um unser Mietauto in Empfang zu nehmen.

Das Terminal in Port Elizabeth.:
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Kommt man aus dem Terminal und geht ein paar Schritte über den großen Parkplatz, sieht man direkt diese beiden Historien:

Atlas MB-326M Impala 1 (507), die auf einem Flyers-Pub installiert ist:
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Auf der anderen Straßenseite befindet sich diese Piaggio P-166S Albatross.:
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Vom Flughafen sind wir dann direkt in die Innenstadt gefahren, die von einer prächtigen Kolonialzeit zeugt. Hier die Stadtbücherei.:
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In der Einkaufsstraße wird noch viel traditionelles Handwerk ausgeübt. Auch scheint es, dass altbewährtes aus Germany sich immer noch gegen moderne Technik durchsetzen kann.:
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Weiter ging es in Richtung Strandpromenade. Im Hintergrund der Hafen von Port Elizabeth, der eine wichtige Rolle für die Industrie einnimmt. Der Hafen von Port Elizabeth ist wirtschaftlicher Mittelpunkt der Provinz und drittgrößter Hafen von Südafrika.:
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Die Region um Port Elizabeth ist Schwerpunkt der südafrikanischen Autoindustrie und wird auch das „Detroit Südafrikas“ genannt. 37 Kilometer entfernt in der Stadt Uitenhage, befindet sich z.B. ein Werk von Volkswagen mit rund 6500 Beschäftigten, in dem sämtliche links gesteuerten Autos der Marke gebaut werden.
Um unser Soll an Tageskilometern zu erfüllen, konnten wir nicht länger in Port Elizabeth bleiben und machten uns gleich auf den Weg nach Jeffreys Bay. Jeffreys Bay liegt nur wenige Kilometer entfernt und bietet grandiose Strände an der Küste des Indischen Ozeans.

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Einem solchen Panorama zu erliegen war keine Schande und so beschlossen wir, doch einen längeren Stopp einzulegen und die tosenden Wellen des Indischen Ozeans zu genießen.:
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Der Strand war mit Lifeguards besetzt, da es häufig durch die starke Strömung und den hohen Wellengang zu Unfällen kommt.:
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Um im Tripreport voran zu kommen, machen wir nun einen Sprung und befinden uns im Tsitsikamma-Nationalpark. Der Tsitsikamma-Nationalpark war bis 2009 ein eigenständiger Nationalpark in Südafrika. Seither ist er Teil des Garden Route-Nationalparks und liegt im Distrikt Cacadu im westlichen Teil der Provinz Ostkap. Auf der Strecke durch den Park kommt man an Bloukrans Bridge vorbei. Mit einer freien Spannweite von 272 m ist diese Bogenbrücke eigentlich nichts besonderes, …:
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… wäre da nicht die unterhalb der Fahrbahn auf dem Stahlbetonbogen in 216 m über Grund installierte Bungeejumping-Anlage.:
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Ich muss gestehen, der Reiz zum ersten Mal in meinem Leben Bungeejumping auszuprobieren war ziemlich groß, andererseits war aber auch mein Respekt vor solch einem Vorhaben nicht unerheblich. Mit anderen Worten: Ich hatte mächtig Schiss! Nach etlichen Sprüngen, die ich von der Aussichtsplattform gegenüber der Brücke beobachtet hatte, habe ich mich schlussendlich mit den Worten „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ entschieden, …:

… und habe mich angemeldet. Der Spaß kostet umgerechnet 60€ und so wurden einem nach gründlichen Vorbereitungen, …:
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… das Gurtzeug angelegt.:
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Mit einer Gruppe von ca. zehn todesmutigen Springern läuft man dann auf die Brücke und wartet darauf, dass man an der Reihe ist.

Die Hauptbelastung des Seils ruht beim Sprung dann auf einem relativ simpel verzurrten Gurt, der nur um die Fußgelenke gelegt wird. Ein Sicherheitssystem wird letztendlich noch in das Gurtzeug eingehakt dass man um die Hüfte trägt und dann …:
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… kann’s schon los gehen.:
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Nach drei oder viermal Baumeln kommt einem dann ein „Abholer“ entgegen, der einen in sein Seilsystem einklinkt und wieder auf die Plattform hochzieht.:
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Alles in allem ein unvergessliches Erlebnis, dass ich auf alle Fälle wiederholen würde. Einen Link zur Website gibt es hier: http://www.faceadrenalin.com/bloukransbridge.asp

Nächster Stopp sollte Mossel Bay sein. Auf dem Weg in Richtung Mossel Bay kommt man auch an vielen Stränden vorbei, …:
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… die einen nur förmlich einladen, länger zu verweilen. Ich hätte noch hunderte solcher Fotos gehabt, die ich in diesen Tripreport hätte mit einbeziehen können.:
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In Mossel Bay liegt eine Reihe von Hochseeschleppern, darunter auch die Fairmount Glacier die für Hochseeverschleppungen und Seeschwerlasttransporte gebaut wurde. (http://www.tugboats.de/fairmount_summit.html):
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Die Nacht haben wir wieder in einem Bed & Breakfast verbracht, dass aber gelinde gesagt, schon ein kleines Luxushotel war. Trotz dieses wirklich hohen Standards zahlt man aber in Südafrika nie mehr als ca. 60€ für ein Doppelzimmer. (Die Preise zur WM dürften natürlich etwas davon abweichen.)

Am nächsten Morgen ging es dann mit einem kurzen Abstecher in Heidelberg zum nächsten Ziel unserer Reise, …:
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… vorbei an einer Straußenfarm, …:
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… zum Kap Agulhas. Das Kap Agulhas (portugiesisch für Nadelkap) ist der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents und nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, das Kap der Guten Hoffnung. Der 20. Meridian, der am Kap Agulhas verläuft, stellt somit die geografische Grenze zwischen Atlantischem und Indischem Ozean dar. Das Aufeinandertreffen verschiedener Meeresströmungen führt am Kap oft zu hohem Wellengang, die Gewässer um Kap Agulhas gelten deswegen und wegen der vielen vorhandenen Riffe als sehr gefährlich für die Schifffahrt.

Der Leuchtturm am Kap.:
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Gute 200m neben dem Leuchtturm markiert dieser Klotz den 20. Meridian, der den Atlantischen und Indischem Ozean voneinander trennt.:
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Von Kap Agulhas ging es dann am Stück in Richtung Cape Town, zu deutsch Kapstadt.

Kapstadt ist die drittgrößte Stadt Südafrikas und mit einer Fläche von 2461 Quadratkilometern hat die Stadt 2007 knapp 3,4 Millionen Einwohnern eine Heimat gegeben. Den Namen erhielt Kapstadt nach dem Kap der guten Hoffnung, das etwa 45 Kilometer südlicher liegt. Eines der bekanntesten Naturmonumente ist der Tafelberg. Der Tafelberg gehört, wer hätte es gedacht, zu den meistbesuchten Touristenattraktionen in Südafrika.

Neben einer großen Zahl von Wanderwegen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führt bereits seit 1929 auch eine Seilbahn auf den Berg, die einen beachtlichen Höhenunterschied von 700 Metern überwindet. Sie wurde zuletzt von Doppelmayr umgebaut und mit ROTAIR-Kabinen ausgestattet, die sich während der Fahrt um sich selbst drehen.:
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Blick vom Tafelberg auf die Stadt. Zur Linken sieht man das neue WM-Stadion.:
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Imposante Aussicht, die jedem Extremkletterer wohl einen extra Schub an Adrenalin geben wird.:
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Zurück in der Stadt, ergibt sich auch hier, wie überall in Südafrika ein interessanter Mix vieler verschiedener Menschen und Kulturen.:
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„Big Mama“ in the Park.:
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Die City bei Nacht. Ein Meer aus Lichtern und Farben.:
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Am nächsten Tag war der obligatorische Ausflug zum „Kap der Guten Hoffnung“ geplant. Das Kap liegt im gleichnamigen Nationalpark, den man mit dem Auto befahren kann.

Nach bezahlen einer Gebühr hat man freie Fahrt …:
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… und kann sich direkt auf dem Weg zum Kap selbst machen.:
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Wie auf dem Schild beschrieben, befindet man sich dann am „most south-western point of the african continent“.:
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Nur ein paar Fahrminuten vom Kap entfernt, befindet sich auch der Leuchtturm, den man am besten mit dem „Fliegenden Holländer“ erklimmt.:
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Die letzten Höhenmeter sind dann per pedes zurück zu legen.:
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Von oben hat man dann eine geniale Aussicht über das gesamte Kap.:
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Eine weitere Sehenswürdigkeit in der Region ist Boulders Beach. Boulders Beach ist ein Strandabschnitt, der etwa 20 Autominuten von Kapstadt entfernt in Simons Town auf der Kap-Halbinsel liegt. Hier ist eine Brillenpinguin-Kolonie beheimatet, die ursprünglich mit zwei brütenden Pinguinpaaren im Jahre 1982 ihren Anfang genommen hat.

Zwei Stege, die die dortige Brillenpinguinkolonie vor den Besuchern schützen, führen zum Strand.:
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Am Strand haben mittlerweile ca. 3000 Brillenpinguine eine Heimat gefunden.:
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Ein kleiner Teil der Kolonie.:
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Am Abend waren wir dann wieder von unserem Ausflug zurück, und haben uns nochmals auf den Weg an die Waterfront, dem Hafenviertel von Kapstadt gemacht haben.:
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Am „Nobel Square“ sind die vier südafrikanischen Nobelpreisträger in Bronze gegossen.
(v. l. n. r.) Chief Albert Luthuli (1960), Archbishop Desmond Tutu (1984), Frederik Willem de Klerk und Nelson Mandela (1993):
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Einen krönenden Abschluss fand die Reise im grenzenlos schönen Sonnenuntergang von Kapstadt, den wir vom Signal Hill am Tag vor der Abreise beobachtet haben.:
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Der letzte Tag in Südafrika stand ganz im Sinne der Heimreise nach Deutschland. Da unsere Flüge von Johannesburg aus gen Frankfurt gingen, war am Morgen ein Flug mit Kulula gebucht, der uns wieder zurück in die Millionenmetropole Johannesburg bringen sollte. Es schien, als hätte es das Glück gnädig mit mir gemeint und so war ich doch sichtlich überrascht, was dieser Tag letztendlich alles an Überraschungen für mich gebracht hat.

Flug:
Strecke: CPT (Cape Town International) - JNB (Johannesburg / O.R. Tambo)
Datum: 22.12.2008
Airline: Kulula
Flugnummer: MN 102
Zeit: 09.15 UTC+2 – 11.15 UTC+2
Reg.: ZS-NNH
Typ: Boeing 737-236Adv. / cn 21797/653
Auslastung: 122 Pax
Besonderheiten: Jumpseat!!!!!!

Die erste Überraschung war, dass unser Flieger das Kulula-Donnerschweinchen war.:
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Die zweite Überraschung war, dass ich mich kurz nach dem Bording auf dem Jumpseat des Schweinchens befand.

Im vorigen Tripreport hatte ich ja schon einmal das Vergnügen beschrieben, vorne Platz in einem Donnerschwein nehmen zu dürfen, allerdings erst nach dem Start und unter strengen Auflagen was das Fotografieren und die Veröffentlichung von Namen und Zeiten anging.

Wie beschrieben, mit einem erneuten Jumpseat hatte ich nicht gerechnet und war dementsprechend voller Enthusiasmus als es dann endlich losging. Nachdem alle Paxe an Bord waren und wir von unserer Position gepusht wurden, begann mein zweites „Abenteuer Jumpseat“, diesmal aber von Anfang an und mit einer großzügigen Fotoerlaubnis ausgestattet. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Captain Ralf S. und seinen FO, die mir diesen Traum erfüllt haben. Einen Jumpseat zu ergattern stellt an sich schon eine gewisse Traumerfüllung dar, dann aber noch in einem Donnerschweinchen und mit solch einer genialen Crew den Flug vom Start bis zur Landung zu erleben, dass war schon fast göttlich.

Los geht’s! Auf dem Weg zur Runway 01 konnten wir noch diese Malaysia Boeing 747-400 beim Touchdown beobachten, …:
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… und drehten dann selbst auf die 01 ein.:
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In gespannter Erwartung, gleich max. 96,5 kN Schub zu erleben! Ready for Take Off!:
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Ein unbeschreibliches Gefühl, wenn zwei Pratt & Whitney JT8D dich in den Jumpseat pressen!:
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Ein kurzer Blick zurück und wir steigen in einer Rechtskurve gen FL 330.:
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FL 330 war erreicht und wir sind in einen wunderschönen Reiseflug übergegangen.:
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An dieser Stelle einige Impressionen aus dem Cockpit.:

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Alles hat ein Ende, und so war nach knapp zwei Stunden leider schon die Runway 03L von Johannesburg in Sicht.:
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Die letzten Minuten beim Rollen zur Parkposition.:
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Wie war das? Der letzte macht das Licht aus!?
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Ein letzter Blick auf die ZS-NNH - das Flugzeug, das mir ein Leben lang in schönster Erinnerung bleiben wird.:
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Nach diesen beeindruckenden Impressionen war nun genügend Zeit, wieder zur Ruhe zu kommen und damit dem finalen Flug gen Frankfurt und somit dem Abschied aus Südafrika entgegen zu sehen.

Die Passkontrollen habe ich mit Bravour bestanden und so konnte ich mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge der Heimreise mit South African Airways stellen. Gebucht hatte ich einen Airbus A340-600 und wurde auch hier nicht enttäuscht. Da der Flug wie alle Langstreckenflüge von und nach Südafrika bei Nacht stattgefunden hat, war natürlich die Bildausbeute relativ gering.

Flug:
Strecke: JNB (Johannesburg / O.R. Tambo) – FRA (Frankfurt / Rhein-Main)
Datum: 22.12.2008 – 23.12.2008
Airline: South African Airways
Flugnummer: SA 260
Zeit: 20.20 UTC+2 – 06.15 UTC+1
Reg.: ZS-SNB
Typ: Airbus A340-642 / cn 417
Auslastung: 195 Pax
Besonderheiten: -

Im Gegensatz zur alten Lufthansa-Dame (B747 auf dem Hinflug) war der Sitzabstand im SAA A346 ein wahrer Genuss:
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Noch vor Start wurde ein Travel-Kit verteilt, bestehend aus Socken, einer Schlafbrille und einer Zahnbürste nebst Zahncreme.:
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Wirklich sehenswert war das Sicherheitsvideo, dass am Monitor im Sitz zu nachhaltiger Erheiterung bei allen Fluggästen gesorgt hat.:
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Elvis ist irgendwie nicht tot zu kriegen.:
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Kurz nach dem Start wurde das Essen ausgeteilt. Ich habe mich für Nudeln mit Rind entschieden. War ganz ok, das Essen.:
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Nebst diversen Filmen und Spielen habe ich ab und zu auf AirScape geschalten, …:
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… um aktuell in den weltweit gängigen Einheiten, …:
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… über den aktuellen Flugzustand informiert zu sein.:
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Nach unzähligen Filmen und einem kurzen Nickerchen gab’s dann am frühen Morgen Frühstück, bzw. das, was die Südafrikaner dafür halten. Das „Würstchen“ hab ich mal bei Seite gelassen, denn irgendwie isst das Auge ja auch mit.:
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Die letzten Minuten des Fluges und das Aufsetzen in Frankfurt habe ich dann am PTV verfolgt, wobei das bei einer Nachtlandung nicht soooo spannend war.:
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Zum Schluss noch das obligatorische Foto ins Cockpit der ZS-SNB am Gate in Frankfurt.:
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Und mit diesem Bild beende ich die Serie „Under African Skies 2008“ und hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß beim Lesen und betrachten der Bilder, wie ich beim Erleben und Erstellen der Tripreports. Südafrika, ich komme wieder!

Good Bye! Totsiens! Hamba kahle!

Viele Grüße
Timo


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