Jawohl, das passt so!
Ab wann genau das mit der Transponderflicht besteht weiß ich allerdings auch nicht.
Und diese Ballone von der neuen Messe waren uns - wie schon vermutet - natürlich bekannt. Stand bei uns im Breifing. Allerdings kann ich nichts genaues dazu sagen, weil ich frei hatte und das Briefing Thema dementsprechend schnell "als gelesen markiert", ohne es wirklich zu lesen...
Generell ist es bei Ballonen aber genau so wie Flori geschrieben hat: Einfliegen in die Kontrollzone ist i.d.R. kein Problem. Wenn es dann mit dem Kreuzen der Piste (oder An- bzw. Abflugsektor) klappt umso besser. Falls es nicht klappt (Ballone sind ja nicht gerade für ihre Schnelligkeit bekannt) wird halt auf irgendnem Acker gelandet.
Bei solchen "Spezialevents" in Flughafennähe ist das ganze aber recht gut planbar... Da rufen die Ballonfahrer vorher mal bei uns an und bekommen ein Zeitfenster, in dem sie starten dürfen, in dem in der Regel nix bis wenig los ist (sowas ist ja meist am Wochenende). Bei Südwind wäre es zum Beispiel überhaupt kein Problem an der neuen Messe zu starten, wie man sich vielleicht denken kann.
Ist bei diesem jährliche Event ist Ostfildern (wie heißt es noch gleich? Ostfildern in Flammen?) genau das selbe. Bei Südwind in der Höhe kein Thema, bei anderen Windrichtungen wirds vorher koordiniert. Auch die bekommen dann ein Zeitfenster (von in der Regel 10 Min. oder so), in dem es möglich sein sollte nach Süden zu kreuzen.
2005 bin ich mal mitgefahren, das ganze sieht dann so aus:
http://www.flugzeugbilder.de/show.php?id=359322Soviel zum generellen Prozedere... Natürlich gibts auch noch ein paar andere kleine Hilfsmittel... Wenn zum Beispiel nur Landungen sind und die Ballone kreuzen von der Fahrtrichtung her direkt über die Piste oder Abflugsektor, dann bekommt die Landung ein "in case of missed approach climb altitude 3000 ft only" und die Ballone halten eine Höhe von 3500 Fuß.
Wie man sieht, die Möglichkeiten sind vielfältig...